LIVE-Online-Seminar: Rein in die GmbH - Wie kommt der Mandant unbeschadet in die GmbH?
Eine in der Praxis häufig auftretende Beratungssituation ist die steuerliche Umsetzung der Einbringung eines Einzelunternehmens in eine Kapitalgesellschaft oder der Umwandlung einer Personen- in eine Kapitalgesellschaft. Die Umwandlungen „Rein in die Körperschaft“ sollten mit größter Vorsicht bearbeitet werden, da hier der Fehlerteufel im Detail steckt. Droht doch bei Nichtbeachtung dieser Grundsätze die Vollaufdeckung sämtlicher stiller Reserven im übertragenen Vermögen. Die umfangreichen Neuregelungen des UmwStG durch das JStG 2024 und die Neuerungen im UmwSt-Erlass vom 2.1.2025 und die ersten praktischen Erfahrungen werden dargestellt. Das Seminar behandelt praxisnah die in diesem Zusammenhang relevanten Fragen rund um §§ 20 ff. UmwStG. Dabei wird auf die in diesem Zusammenhang zu beachtende Fallstricke eingegangen.
Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an alle, die regelmäßig mit Unternehmensumstrukturierungen und -umwandlungen zu tun haben oder ihre Kenntnisse in diesem Bereich vertiefen möchten. Aber auch Einsteiger können dieses Seminar optimal nutzen.
Gliederung:
1. Überblick über Umwandlungs- und Einbringungsvorgänge und grundsätzliche Anwendung und Folgen von Einbringungen nach §§ 20, 21 UmwStG, insbesondere auch unter Beachtung zivilrechtlicher Vorgaben
2. Chancen und Gefahren durch das Wertansatzwahlrecht und dessen Ausübung
3. Einbringung von Mitunternehmeranteilen – Schicksal des Sonderbetriebsvermögens I und II
4. Risiko durch Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum (Neuregelung durch das JStG 2024 und Altfälle)
5. Gewerbesteuerpflicht des Einbringungsgewinns I und II
a. Einbringung des Betriebs einer Mitunternehmerschaft und anschließende sukzessive Veräußerung der sperrfristbehafteten Anteile
b. Formwechsel einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft
6. Risiko der Nichtbeachtung der Nachweispflichten nach § 22 Abs. 3 UmwStG
a. Doppelte Veräußerungsfiktion
b. Möglichkeiten der Nachholung der Nachweispflichten
c. Absicherung der Nachweispflichten beim Anteilstausch für die eingebrachten Anteile
7. Ersatzrealisationstatbestände als schädliche Ereignisse für die Auslösung der rückwirkenden Besteuerung
a. Umwandlungen, Einbringungen und Formwechsel als schädliche Veräußerungen
b. Anwendung der Billigkeitsregelungen des UmwStE (Rn 22.23)
c. Wegzug des Einbringenden nach unentgeltlicher Übertragung der erhaltenen Anteile in ein Drittland
8. Gewährung von sonstigen Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapitalgesellschaften
a. Gefahren bei Einbringungen nach §§ 20 und 21 UmwStG, insbesondere Folgen der Gewährung zu hoher Gegenleistungen
b. Neuregelung zur Feststellung des Einlagekontos bei Umwandlungen
c. Anwendungsregelung
9. Verlagerung von stillen Reserven auf andere Gesellschaftsanteile



