LIVE-Online-Seminar: Offenlegung im Bundesanzeiger für kleine Kapitalgesellschaften - Vollständigkeit und Vermeidung unnötiger Datenpreisgabe
Handelsregister und Unternehmensregister sind heute für jedermann schnell und ohne besondere Zugangshürden einsehbar. Umso wichtiger ist die Frage, welche Informationen tatsächlich offengelegt werden müssen – und wie sich die Preisgabe sensibler Unternehmensdaten auf das notwendige Maß beschränken lässt.
Der erste Teil des Seminars beschäftigt sich mit dem Gemeinsamen Registerportal der Länder (Handelsregister). Gerade bei Sachgründungen, Ausgliederungen, Einbringungen, Formwechseln und Verschmelzungen werden für Registeranmeldungen i.d.R. aktuelle Bilanz- und Jahresabschlussdaten beim Steuerberater angefordert. Hier gilt es darauf zu achten, dass nur diejenigen Informationen - dauerhaft öffentlich zugänglich - in das Handelsregister gelangen, die für den jeweiligen Vorgang tatsächlich erforderlich sind. Anhand von Online-Registerzugriffen und konkreten Beispielsfällen werden typische Problemfelder, Anforderungen der Registergerichte und entsprechende Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Der zweite Teil behandelt die Offenlegung kleiner und Kleinstkapitalgesellschaften im Unternehmensregister. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob die bewusst knapp gehaltenen Jahresabschlüsse dennoch alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben enthalten. Gerade bei Anhang- und Davon-Angaben lassen bestimmte Bilanzpositionen häufig den Rückschluss zu, dass ergänzende Pflichtangaben erforderlich wären. Echt-Beispiele aus tatsächlichen Offenlegungen zeigen typische Fehlerquellen und wie sich erkennbare Verstöße gegen die gesetzlichen Offenlegungsanforderungen (und daraus resultierende Bußgeldrisiken) vermeiden lassen.
I. Das grundsätzliche Konzept zur Offenlegung von Registerunterlagen und Jahresabschlüssen: Handelsregister/Registerportal und Unternehmensregister
II. Das Gemeinsame Registerportal der Länder
1. Zugriffsmöglichkeiten, Struktur und Inhalte (Online-Demo)
2. Auffinden gewünschter/gesuchter Unternehmen und Daten
3. Datenschutzprobleme und „sensible“ Angaben zum Handelsregister
III. Mitwirkung von Steuerberatern an Registeranmeldungen
1. Registerpflichtige Vorgänge mit evtl. „kritischen“ Inhalten (Sachgründungen, Ausgliederungen, Einbringungen etc.)
2. Beispielsfälle für problembehaftete Einreichungen
3. Anforderungen/Erwartungen der Registergerichte bzgl. Aussagegehalt der eingereichten (Finanz-) Informationen
4. Handlungsempfehlungen
IV. Optimierung der Offenlegung/Hinterlegung für kleine und Kleinstkapitalgesellschaften
1. Offenlegung von Jahresabschlüssen im Unternehmensregister (seit DiRUG)
2. Offenlegungsumfang der kleinen und Kleinstkapitalgesellschaft
3. Die gesetzlichen Vorgaben (HGB) für die Offenlegung
4. Beispielsfälle für gute und weniger gelungene Offenlegungen, Anhang-Checkliste
5. Offenlegungsformat der kleinen und Kleinstkapitalgesellschaft
6. Unter-Bilanz-Angaben-Checkliste für Kleinstkapitalgesellschaften
7. Ablauf der Hinterlegung und Hinweise zur Offenlegungsminimierung


